Vor dem Projekt kommt die Entscheidung: Standard oder Individual, Lastenheft und Spezifikation, realistische Kostenstruktur für Industrieprojekte und typische Anwendungsfälle in Fertigung und Instandhaltung. Entscheidungsmaterial, das auch sagt, wann Standardsoftware gewinnt.
Die Make-or-buy-Frage bei Software fällt pro Prozess, nicht pro Unternehmen. Ein Punkteraster, eine TCO-Logik über fünf Jahre und die steuerliche Seite – mit klarer Liste, wo Standardsoftware gewinnt.
Ein seriöser Preis für Individualsoftware existiert nur als Spanne. Welche Kostentreiber es nur in der Fertigung gibt, was in Angeboten regelmäßig fehlt und wie Sie Betriebskosten über die Maschinenlebensdauer rechnen.
Warum generische Vorlagen bei Software fürs Werk scheitern, welche zehn Kapitel ein Lastenheft für Industriesoftware braucht und wie Abnahmekriterien messbar werden – mit Gliederung zum Kopieren.
Zwölf Anwendungsfälle für Individualsoftware in Fertigung und Instandhaltung als Prozessmuster: Auslöser, Datenquellen, Schnittstellen und eine ehrliche Aussage, ob ein Standardprodukt dafür existiert.
Wie Sie Handbücher, Datenblätter, Wartungsberichte und Normen mit KI auswertbar machen – von der PDF- und OCR-Qualität über RAG-Architektur und Quellenangabe bis zum Betrieb auf eigener Hardware. Technische Tiefe statt Produktversprechen, mit klarer Benennung der Grenzen.
OPC UA, MQTT, S7, MES, ERP und Historian: Wie Daten aus Bestands- und Neuanlagen zuverlässig in auswertbare Systeme kommen. Mit Entscheidungsmatrizen, Fehlerdiagnose und Referenzarchitekturen für Brownfield-Anlagen.
OEE, Verfügbarkeit, BDE/MDE, Energie- und Qualitätsdaten: welche Kennzahl welche Datenquelle voraussetzt und wie daraus ein Dashboard wird, dem die Produktion glaubt. Mit Rechnern, Formeln und Normbezug statt Benchmark-Marketing.
Der kleinste sinnvolle erste Schritt statt Digitalisierungsvision: Excel-Ablösung, digitale Schichtübergabe, papierlose Fertigung, Wareneingang und Belegverarbeitung. Jeder Beitrag benennt Datenquelle, Zielsystem und die Ausnahmen, an denen Projekte scheitern.
Maschinenverordnung, KI-Verordnung nach dem Digital Omnibus, Cyber Resilience Act und NIS-2: welche Frist wann gilt und was daraus technisch folgt. Technische Einordnung mit Primärquelle und Prüfdatum – ausdrücklich keine Rechtsberatung.