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Anforderungen · Zyklen · Quellcode · Erweiterbarkeit

Individuelle Software­entwicklung nach Ihren Abläufen.

Ein gewachsener Betrieb hat Abläufe, die kein Standardprodukt vorgesehen hat. Individuelle Softwareentwicklung setzt genau dort an: Wir entwickeln die Anwendung, die zu Ihren Abläufen, Ihren Mitarbeitenden und Ihren bestehenden Systemen passt – von SPS und OPC UA bis MES und ERP. Anforderungen zuerst, dann Software in kurzen Zyklen; am Ende gehört Ihnen der Quellcode.

Wann maßgeschneiderte Software die bessere Wahl ist.

Jeder Betrieb arbeitet anders: Die Schichtübergabe läuft über ein Formular, das Prüfprotokoll über eine Excel-Tabelle, der Auftragsfortschritt über Zuruf. Wir nehmen diese Abläufe so, wie sie sind, und bauen die Software darum herum – statt den Betrieb an ein Produkt anzupassen. Standardsoftware deckt den Kern vieler Prozesse gut ab; an den Rändern entstehen Umwege: Doppelerfassung, Exporte, Makros, die nur eine Person versteht. Genau diese Ränder sind das Feld für individuelle Softwarelösungen nach Ihren Anforderungen.

Unternehmenssoftware entwickeln zu lassen heißt nicht, alles neu zu bauen. Meist ist es eine Anwendung, die an das anschließt, was schon da ist: die Steuerung per OPC UA, das ERP über seine Schnittstelle, das Archiv mit Prüfberichten als PDF. Für den Mittelstand zählt dabei, dass die Lösung ohne eigene Entwicklungsabteilung betrieben werden kann. Deshalb halten wir die Architektur klein, dokumentieren sie und übergeben den Quellcode – Sie bleiben unabhängig, auch von uns.

Was Sie erhalten

Vier Ergebnisse, die individuelle Software für Unternehmen liefert.

Was am Ende eines Projekts bei Ihnen liegt und wer damit arbeitet – der Lieferumfang, nicht die Funktionsliste.

  • Eine Anwendung nach Ihren Anforderungen

    Vor der ersten Zeile Code steht ein Anforderungsdokument, das wir gemeinsam mit den Menschen schreiben, die später damit arbeiten – Schichtleiter, Instandhalter, Arbeitsvorbereitung. Es benennt Rollen, Eingaben, Ausgaben und Ausnahmen. Daraus entsteht die Software – und nichts, was niemand bestellt hat.
  • Anbindung an SPS, MES und ERP

    Die Anwendung steht nicht neben Ihren Systemen, sondern dazwischen: Signale aus S7-Steuerungen über OPC UA, Auftragsdaten aus MES und ERP, Belege als PDF oder Excel. Wir bauen die Schnittstellen und Datenpipelines, die diese Quellen zusammenführen – ohne dass ein bestehendes System ersetzt werden muss.
  • Quellcode und Dokumentation gehören Ihnen

    Sie erhalten den vollständigen Quellcode mit Versionshistorie, die Architektur- und Schnittstellendokumentation sowie die Nutzungsrechte für Betrieb und Weiterentwicklung. Ihre IT oder ein anderer Dienstleister kann die Anwendung übernehmen. Wir bauen keine Abhängigkeit ein, die Sie später an uns bindet.
  • Erweiterbar, wenn der Betrieb wächst

    Eine zweite Linie, ein neuer Standort, ein weiteres Datenformat: Die Architektur ist von Anfang an so angelegt, dass Erweiterungen ein neues Modul bedeuten und keinen Neubau. Was heute für eine Maschine gebaut wird, lässt sich morgen auf die Halle übertragen – Schritt für Schritt, in dem Tempo, das Ihr Betrieb vorgibt.
Vorgehen

Individuelle Software für Unternehmen entwickeln lassen – so läuft es ab.

Drei Phasen, drei Entscheidungen. Nach jeder Phase liegt ein Ergebnis vor, mit dem Sie weiterarbeiten können – mit uns oder ohne uns.

  1. 01 Erstberatung: Ablauf und Anforderung klären

    ca. 30 Min.

    In etwa 30 Minuten am Telefon oder per Video sprechen wir über den Ablauf, der Sie aufhält, die Systeme, die daran beteiligt sind, und die Menschen, die damit arbeiten. Sie erfahren, ob individuelle Software die passende Antwort ist – oder ob ein vorhandenes Werkzeug reicht.

  2. 02 Konzept: Anforderungen, Architektur, Angebot

    1–2 Wochen

    In ein bis zwei Wochen entstehen ein Anforderungsdokument mit Rollen und Abläufen, eine Zielarchitektur mit allen Schnittstellen und ein Angebot – zum Festpreis oder nach Aufwand. Das Konzept gehört Ihnen, auch wenn Sie es mit einem anderen Partner umsetzen.

  3. 03 Umsetzung und Betrieb in Zwei-Wochen-Zyklen

    2-Wochen-Zyklen

    Jeder Zyklus endet mit einer lauffähigen Version, die Sie mit echten Daten prüfen und abnehmen. Einen ersten nutzbaren Stand planen wir nach vier bis acht Wochen ein. Danach betreiben wir die Anwendung in der EU oder in Ihrem Werk – oder übergeben sie geordnet an Ihre IT.

Einordnung

Passt zu Ihnen, wenn …

  • Ihre Mitarbeitenden Daten doppelt erfassen – an der Maschine, in Excel und im ERP.
  • ein Ablauf von einer Excel-Datei abhängt, die nur eine Person im Haus versteht.
  • Sie Software für Ihre Produktionsprozesse suchen und kein Standardprodukt sie vollständig abbildet.
  • Sie den Quellcode besitzen und die Anwendung später selbst weiterentwickeln möchten.
Fragen

Häufige Fragen.

Das hängt vom Umfang ab, und wir nennen deshalb keine Pauschale ohne Konzept. Drei Größen bestimmen den Preis: die Zahl der anzubindenden Systeme, die Zahl der Rollen und Abläufe, die die Anwendung abbilden muss, und die Anforderungen an den Betrieb. Klar umrissene Leistungen wie das Konzept bieten wir zum Festpreis an; die Entwicklung rechnen wir je Zwei-Wochen-Zyklus mit Budgetrahmen ab. Nach der Konzeptphase kennen Sie den Rahmen, bevor Sie sich binden.

Die Konzeptphase dauert ein bis zwei Wochen. Ziel ist ein erster nutzbarer Stand nach vier bis acht Wochen – etwa eine Anwendung, die eine Maschine per OPC UA anbindet und die Werte in einem Dashboard zeigt. Der vollständige Umfang hängt von der Zahl der Schnittstellen und Abläufe ab. Weil jeder Zwei-Wochen-Zyklus eine lauffähige Version liefert, arbeiten Ihre Mitarbeitenden früh mit der Software und nicht erst am Ende.

Wenn ein Ablauf täglich Zeit kostet und kein Standardprodukt ihn abbildet, ja – unabhängig von der Betriebsgröße. Ein kleiner Betrieb braucht dafür keine große Anwendung: Oft reicht ein Werkzeug, das eine Excel-Liste ablöst oder Maschinendaten automatisch ins ERP überträgt. Nicht lohnend ist eine Eigenentwicklung, wenn eine bewährte Standardsoftware den Ablauf bereits weitgehend abdeckt. Das sagen wir Ihnen in der Erstberatung offen.

Weniger, als viele erwarten. Für das Konzept genügen eine Beschreibung des Ablaufs, wie er heute läuft, die Liste der beteiligten Systeme – etwa S7-Steuerung, MES, ERP, Excel-Dateien – und Beispiele der Belege, die dabei entstehen. Zugriff auf Steuerungen oder Datenbanken brauchen wir erst in der Umsetzung, und zunächst in der Regel nur lesend. Fehlende Daten sind kein Ausschluss: Wo heute nichts erfasst wird, beginnt die Anwendung damit.

Bei einer angepassten Standardlösung bestimmt der Hersteller Datenmodell, Funktionsumfang und den Zeitpunkt von Updates; Ihre Anpassungen liegen als Konfiguration oder Skript darüber. Bei maßgeschneiderter Software bestimmen Ihre Abläufe die Struktur, und der Quellcode gehört Ihnen. Sinnvoll ist das dort, wo der Ablauf Ihren Betrieb ausmacht oder mehrere Systeme verbunden werden müssen. Für Buchhaltung oder Lohnabrechnung bleibt Standardsoftware die bessere Wahl – das gehört zu einer ehrlichen Beratung dazu.
Fachartikel

Zum Nachlesen: Artikel zu diesem Thema.

Aus dem ralwo-Blog – Hintergrund, Rechenwege und Checklisten, jeweils mit Quellen.

Weitere Leistungen

Drei Leistungen, die daran anschließen.

KI-Lösungen, Prozessautomatisierung und Datenvisualisierung bauen auf derselben Grundlage auf: Ihre Systeme sind angebunden, Ihre Daten liegen zusammen.

  • KI-Lösungen für Unter­nehmen: erklärbar, mit Quelle und Konfidenz.

    Sie möchten KI einsetzen und fragen sich, wo sie in Ihrem Betrieb sinnvoll ist? Wir sehen uns Ihre Prozesse an, benennen die Fälle, in denen KI hilft, und entwickeln eine Lösung, die jede Ausgabe mit Quelle und Konfidenz belegt.
    Mehr zu KI-Lösungen für Unternehmen
  • Prozess­automati­sierung für alles, was heute von Hand läuft.

    Viele Aufgaben werden täglich von Hand erledigt – das kostet Zeit und führt zu Fehlern. Mit Prozessautomatisierung laufen wiederkehrende Abläufe automatisch: Wir verbinden Ihre Systeme, vereinfachen Arbeitsabläufe und entlasten Ihr Team.
    Mehr zur Prozessautomatisierung
  • Daten­visuali­sierung, die man im Vorbeigehen liest.

    Liegen Ihre Daten verteilt in Programmen, Maschinen und Dateien? Wir führen sie zusammen und zeigen Zustände und Kennzahlen in einem übersichtlichen Dashboard – so sehen Sie Maschinen- und Anlagendaten auf einen Blick und entscheiden schneller.
    Mehr zur Datenvisualisierung

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