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ralwo
Schnittstellen · Zeitpläne · Prüfungen · Meldungen

Prozess­automati­sierung für alles, was heute von Hand läuft.

Prozessautomatisierung heißt bei ralwo: Werte, die heute zwischen SPS, MES, ERP und Excel abgetippt werden, wandern per Schnittstelle. Berichte, die freitags von Hand entstehen, erstellt ein geplanter Job. Ihr Team prüft und entscheidet – die Routine erledigt die Software. Wir beginnen mit einem Prozess.

Arbeitsabläufe automatisieren, die heute Zeit kosten.

In vielen Industriebetrieben laufen dieselben Handgriffe jeden Tag: Der Schichtleiter überträgt Stückzahlen aus dem MES in eine Excel-Liste, die Instandhaltung tippt Zählerstände von der Anlage ins ERP, der Vertrieb kopiert Bestellpositionen aus PDF-Aufträgen in die Warenwirtschaft. Prozessautomatisierung ersetzt diese Übertragungen durch Software, die Systeme direkt verbindet, Daten prüft und Aufgaben zur festgelegten Zeit ausführt. Das Ergebnis sind weniger Übertragungsfehler, verlässliche Zahlen und Mitarbeitende, die ihre Zeit wieder für die Arbeit haben, für die sie eingestellt wurden.

Geschäftsprozesse mit Software zu automatisieren bedeutet nicht, den Betrieb umzubauen. Wir setzen an dem Prozess an, der am meisten Zeit kostet oder am häufigsten schiefgeht, und digitalisieren ihn Schritt für Schritt: erst die Datenquelle anbinden, dann die Regeln festlegen, dann den Ablauf ohne Handarbeit laufen lassen. Die Entscheidungen bleiben bei Ihren Mitarbeitenden – die Software bereitet vor, prüft und meldet. Was sich bewährt, übertragen wir auf den nächsten Prozess. ralwo ist ein junges Unternehmen aus Schwerin und arbeitet in kleinen, nachvollziehbaren Schritten mit klaren Abnahmen.

Was Sie bekommen

Was Prozess­automati­sierung konkret liefert.

Vier Ergebnisse, die sich je Prozess prüfen lassen – ohne Plattform und ohne Umbau des Betriebs.

  • Schnittstellen statt Abtippen

    Wir verbinden die Systeme, zwischen denen heute Menschen Werte übertragen: SPS und Steuerungen über OPC UA oder S7-Protokoll, MES und ERP über deren Schnittstellen, Excel-Listen und PDF-Belege über Import und Texterkennung. Ein Zählerstand, eine Stückzahl oder eine Auftragsnummer wird einmal erfasst und steht danach überall dort, wo sie gebraucht wird.
  • Wiederkehrende Aufgaben automatisch erledigen

    Der Wochenbericht für die Geschäftsführung, der Abgleich der Auftragsrückmeldungen, die Erinnerung an das Wartungsintervall: Solche Aufgaben laufen als geplante Jobs zur festgelegten Zeit. Die Software sammelt die Daten, erstellt das Dokument und legt es ab oder verschickt es – ohne dass jemand freitags dafür länger bleibt.
  • Prüfungen und Meldungen im Ablauf

    Jeder automatisierte Schritt prüft seine Daten, bevor er sie weitergibt: Pflichtfelder, Wertebereiche, Plausibilität gegen den Vortag. Weicht etwas ab, geht eine Meldung an die zuständige Person – per E-Mail, im Dashboard oder als Aufgabe im System. Fehler fallen so auf, wenn sie entstehen, und nicht erst bei der Inventur.
  • Nachvoll­ziehbarkeit statt Bauchgefühl

    Jeder Lauf wird protokolliert: welche Daten von wo kamen, was geprüft wurde, was daraus wurde und wer eine Ausnahme freigegeben hat. Ein Instandhalter kann einen Wert bis zur Quelle zurückverfolgen, die Geschäftsführung sieht, ob der Prozess wie vereinbart läuft. Entscheidungen bleiben bei Menschen – die Software macht sie nachvollziehbar.
Vorgehen

Vom ersten Prozess zur laufenden Automatisierung.

Drei Schritte, wie bei jedem ralwo-Projekt – hier bezogen auf einen einzelnen Ablauf, den Sie automatisieren möchten.

  1. 01 Erstberatung: den Ablauf verstehen

    ca. 30 Min.

    In einem kostenlosen Gespräch von etwa 30 Minuten schildern Sie den Ablauf, der heute von Hand läuft: Wer trägt was von wo nach wo, wie oft, und was geht dabei schief? Wir sagen Ihnen offen, ob sich eine Automatisierung lohnt und was dafür nötig ist.

  2. 02 Konzept: Datenfluss und Regeln festlegen

    1–2 Wochen

    Wir zeichnen den Ablauf auf, benennen Datenquellen und Ziele, legen Prüfregeln und Zuständigkeiten fest und klären, welche Schnittstellen Ihre Systeme bieten. Sie erhalten ein Konzept mit Aufwandsschätzung und Angebot – zum Festpreis, wo der Umfang klar ist.

  3. 03 Umsetzung und Betrieb: ein Prozess nach dem anderen

    2-Wochen-Zyklen

    Wir setzen den ersten Prozess um, lassen ihn eine Zeit lang parallel zum bisherigen Weg laufen und vergleichen die Ergebnisse. Erst dann wird umgestellt. Anschließend betreiben wir die Automatisierung, wenn Sie möchten, und nehmen uns den nächsten Ablauf vor.

Einordnung

Passt zu Ihnen, wenn …

  • Mitarbeitende regelmäßig Werte aus einem System in ein anderes übertragen.
  • Berichte für Schicht, Woche oder Monat von Hand aus mehreren Quellen entstehen.
  • Auftrags- oder Maschinendaten auf Papier oder per PDF zwischen Abteilungen wandern.
  • Fehler erst spät auffallen, weil niemand jeden Übertrag prüfen kann.
Fragen

Häufige Fragen.

Ein Abgleich zwischen zwei Systemen mit vorhandener Schnittstelle ist überschaubar; ein Ablauf mit PDF-Erkennung und mehreren Freigaben braucht deutlich mehr. Dazwischen entscheiden drei Dinge: wie viele Systeme beteiligt sind, ob diese eine dokumentierte Schnittstelle haben oder erst eine geschaffen werden muss, und wie viele Ausnahmen der Ablauf kennt. Nach der Erstberatung nennen wir eine Spanne, nach dem Konzept einen Festpreis oder einen Budgetrahmen je Zyklus.

Das Konzept für einen Ablauf steht in der Regel nach ein bis zwei Wochen. Die Umsetzung arbeiten wir in Zwei-Wochen-Zyklen ab; den ersten produktiven Prozess planen wir nach vier bis acht Wochen ein – einschließlich einer Phase, in der alter und neuer Weg parallel laufen. Länger dauert es, wenn Schnittstellen erst geschaffen werden müssen oder wenn Ihre IT für Zugänge und Freigaben mehr Vorlauf braucht. Beides klären wir vorher.

Der Ablauf hält an, statt falsche Daten weiterzugeben. Jeder automatisierte Schritt prüft zuerst, ob seine Quelle erreichbar ist und ob die Daten dem erwarteten Format entsprechen; fällt ein System aus, bleibt der Lauf offen und die zuständige Person erhält eine Meldung mit Zeitpunkt und Ursache. Sobald die Quelle wieder da ist, holt die Software die versäumten Läufe nach. Ändert sich ein System – ein ERP-Update, eine neue Steuerung –, wird nur der eine Anschluss angepasst; Regeln, Prüfungen und der übrige Ablauf bleiben, wie sie sind.

Zunächst nur den Ablauf selbst, so wie er heute gelebt wird – gern als Skizze oder als die Excel-Datei, die dabei entsteht. Für die Umsetzung brauchen wir dann Zugänge zu den beteiligten Systemen: eine Schnittstelle oder einen Export aus ERP und MES, den Zugriff auf Steuerungsdaten über OPC UA oder S7, Beispiel-PDFs, wenn Belege gelesen werden sollen. Eine eigene Dateninfrastruktur ist keine Voraussetzung; ein Server im Werk oder in der EU genügt für den Anfang.

Durch Regeln, die Sie festlegen, und Protokolle, die Sie einsehen. Jeder automatisierte Schritt prüft seine Daten; alles, was außerhalb der vereinbarten Grenzen liegt, wird nicht stillschweigend verarbeitet, sondern der zuständigen Person vorgelegt. Jeder Lauf ist protokolliert und lässt sich bis zur Quelle zurückverfolgen. Zu Beginn läuft der neue Weg parallel zum alten, bis Ihre Zahlen übereinstimmen. Und jeden Prozess können Sie jederzeit anhalten – ohne uns dafür anrufen zu müssen.
Fachartikel

Zum Nachlesen: Artikel zu diesem Thema.

Aus dem ralwo-Blog – Hintergrund, Rechenwege und Checklisten, jeweils mit Quellen.

Weitere Leistungen

Leistungen, die an die Automatisierung anschließen.

Automatisierte Abläufe brauchen oft eine eigene Anwendung, eine Auswertung oder ein Modell, das Dokumente liest. Diese drei Leistungen greifen dort ineinander.

  • Individuelle Software­entwicklung nach Ihren Abläufen.

    Jedes Unternehmen arbeitet anders, und Standardsoftware bildet das selten vollständig ab. Wir entwickeln maßgeschneiderte Software, die zu Ihren Abläufen, Ihren Mitarbeitenden und Ihrer Systemlandschaft passt – verständlich zu bedienen und später erweiterbar.
    Mehr zur individuellen Softwareentwicklung
  • KI-Lösungen für Unter­nehmen: erklärbar, mit Quelle und Konfidenz.

    Sie möchten KI einsetzen und fragen sich, wo sie in Ihrem Betrieb sinnvoll ist? Wir sehen uns Ihre Prozesse an, benennen die Fälle, in denen KI hilft, und entwickeln eine Lösung, die jede Ausgabe mit Quelle und Konfidenz belegt.
    Mehr zu KI-Lösungen für Unternehmen
  • Daten­visuali­sierung, die man im Vorbeigehen liest.

    Liegen Ihre Daten verteilt in Programmen, Maschinen und Dateien? Wir führen sie zusammen und zeigen Zustände und Kennzahlen in einem übersichtlichen Dashboard – so sehen Sie Maschinen- und Anlagendaten auf einen Blick und entscheiden schneller.
    Mehr zur Datenvisualisierung

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