Der kleinste sinnvolle erste Schritt statt Digitalisierungsvision: Excel-Ablösung, digitale Schichtübergabe, papierlose Fertigung, Wareneingang und Belegverarbeitung. Jeder Beitrag benennt Datenquelle, Zielsystem und die Ausnahmen, an denen Projekte scheitern.
Welcher Shopfloor-Prozess wird zuerst automatisiert? Ein Punktraster aus Häufigkeit, Medienbrüchen, Fehlerkosten und Datenverfügbarkeit – plus Checkliste für ein Pilotprojekt, das nach dem Go-live nicht zurück in Excel kippt.
Nicht jede Planungstabelle muss weg. Fünf Kipppunkte zeigen, wann Excel in der Fertigungssteuerung zum Risiko wird – und drei Ausbaustufen, was danach realistisch folgt.
Neun Pflichtfelder, eine Eskalationsmatrix und die Bestätigung beider Schichten: ein herstellerneutraler Leitfaden für die digitale Schichtübergabe – mit Anbindung an die Instandhaltung, Mitbestimmung und Rollout-Plan.
Der Blocker der papierlosen Fertigung ist nicht das Scannen, sondern Freigabe, Nachweis, Versionsstand und Aufbewahrung. Ein Fertigungsauftrag, Beleg für Beleg durchgegangen – mit § 14 BetrSichV, § 147 AO und GoBD.
Der herstellerneutrale Soll-Prozess für den digitalen Wareneingang: sieben Schritte mit Zielsystem, die Mindestfelder, eine Ausnahmen-Tabelle mit Freigaben und der Übergang zur Rechnungsprüfung unter der E-Rechnungspflicht.
Wie Sie Handbücher, Datenblätter, Wartungsberichte und Normen mit KI auswertbar machen – von der PDF- und OCR-Qualität über RAG-Architektur und Quellenangabe bis zum Betrieb auf eigener Hardware. Technische Tiefe statt Produktversprechen, mit klarer Benennung der Grenzen.
OPC UA, MQTT, S7, MES, ERP und Historian: Wie Daten aus Bestands- und Neuanlagen zuverlässig in auswertbare Systeme kommen. Mit Entscheidungsmatrizen, Fehlerdiagnose und Referenzarchitekturen für Brownfield-Anlagen.
OEE, Verfügbarkeit, BDE/MDE, Energie- und Qualitätsdaten: welche Kennzahl welche Datenquelle voraussetzt und wie daraus ein Dashboard wird, dem die Produktion glaubt. Mit Rechnern, Formeln und Normbezug statt Benchmark-Marketing.
Vor dem Projekt kommt die Entscheidung: Standard oder Individual, Lastenheft und Spezifikation, realistische Kostenstruktur für Industrieprojekte und typische Anwendungsfälle in Fertigung und Instandhaltung. Entscheidungsmaterial, das auch sagt, wann Standardsoftware gewinnt.
Maschinenverordnung, KI-Verordnung nach dem Digital Omnibus, Cyber Resilience Act und NIS-2: welche Frist wann gilt und was daraus technisch folgt. Technische Einordnung mit Primärquelle und Prüfdatum – ausdrücklich keine Rechtsberatung.