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ralwo
Dashboards · Maschinendaten · Anlagenüberwachung

Daten­visuali­sierung, die man im Vorbeigehen liest.

Datenvisualisierung beginnt bei uns nicht mit dem Diagramm, sondern mit der Frage, wer welche Zahl wann braucht. Wir führen Daten aus SPS, MES, ERP und Excel zusammen und bauen daraus Dashboards für Leitstand, Instandhaltung und Geschäftsführung – mit Live-Werten, Grenzwerten und dem Vergleich zur Vorwoche.

Erst die gemeinsame Datenbasis, dann das Diagramm.

Datenvisualisierung scheitert selten am Diagramm – meist daran, dass die Daten an fünf Orten liegen. Die SPS kennt Takt und Störmeldung, das MES den Auftrag, das ERP den Liefertermin, und die Schichtübergabe steht in einer Excel-Tabelle. Deshalb führen wir diese Quellen zuerst in einer Datenbasis zusammen: Steuerungen über OPC UA oder das S7-Protokoll, MES und ERP über ihre Schnittstellen, Tabellen und PDF-Berichte per Import. Erst wenn zu jedem Wert ein Zeitstempel und eine Maschinennummer gehören, lohnt sich das Diagramm.

Die Dashboards, die wir daraus bauen, sind für die Halle gedacht, nicht für den Besprechungsraum. Ein Schichtleiter liest im Vorbeigehen, ob die Linie läuft, wo sie steht und wie weit der Auftrag ist – drei Zahlen, keine zwanzig Filter. Die Instandhaltung sieht Zustände und Grenzwerte live, die Geschäftsführung Verfügbarkeit und Ausschuss im Wochenvergleich. Wo es passt, setzen wir auf ralwo PlantPulse auf; sonst entwickeln wir das Dashboard für Ihre Anforderungen.

Ergebnis

Was Sie bekommen, wenn wir Maschinen­daten visualisieren.

Vier Dinge, die nach dem Projekt in Ihrem Betrieb vorhanden sind – nicht nur ein Bildschirm an der Wand.

  • Eine Datenbasis statt fünf Exporte

    Signale aus SPS und OPC UA, Aufträge aus MES und ERP, Prüfwerte aus Excel und PDF-Berichten landen in einer Zeitreihen- und Stammdatenbank mit einheitlichen Maschinennummern und Zeitstempeln. Der nächtliche Excel-Export entfällt, und jede Zahl im Dashboard lässt sich bis zur Quelle zurückverfolgen.
  • Ein digitales Dashboard für Maschinendaten je Rolle

    Der Schichtleiter sieht Laufzustand, Stückzahl und Auftragsfortschritt der Linie; die Instandhaltung Temperaturen, Schwingungen und Störmeldungen je Maschine; die Geschäftsführung Verfügbarkeit, Ausschuss und Durchsatz je Woche. Jede Ansicht zeigt die drei bis fünf Zahlen, die diese Rolle braucht, in einer Schriftgröße, die aus fünf Metern lesbar ist.
  • Anlagendaten überwachen – live und mit Grenzwerten

    Zustände, Drücke, Temperaturen und Zählerstände kommen im Sekundentakt aus der Steuerung und erscheinen ohne Umweg über eine Tabelle. Grenzwerte legen Sie je Maschine fest; wird einer überschritten, wechseln Kachel und Statustext, und die Meldung nennt Maschine, Signal und Zeitpunkt.
  • Historie zum Vergleich, nicht nur der Moment

    Jeder Wert wird gespeichert, damit Sie die laufende Schicht mit der Vorwoche oder eine Maschine mit der baugleichen daneben vergleichen können. Wiederkehrende Stillstände, schleichende Temperaturanstiege und Ausschussspitzen nach Werkzeugwechseln werden sichtbar, weil die Zeitachse lang genug ist. Auf Wunsch meldet eine Anomalieerkennung Abweichungen mit Begründung.
Vorgehen

Dashboard-Entwicklung in drei Schritten.

Dasselbe Vorgehen wie bei jedem ralwo-Projekt – hier aus Sicht der Daten, die sichtbar werden sollen.

  1. 01 Erstberatung: Welche Zahl fehlt wem?

    ca. 30 Min.

    In etwa 30 Minuten klären wir, wer im Betrieb heute welche Zahl sucht und wo sie liegt – in der SPS, im MES, in einer Tabelle. Sie erfahren, welche Quellen sich anbinden lassen und was ein erster Schritt kosten würde. Kostenlos und unverbindlich.

  2. 02 Konzept: Datenmodell und Ansichten

    1–2 Wochen

    In ein bis zwei Wochen sichten wir Signale und Schnittstellen, legen das Datenmodell fest und skizzieren die Ansichten je Rolle auf Papier – noch ohne Code. Sie erhalten eine Liste der angebundenen Quellen, die Entwürfe und ein Angebot zum Festpreis oder nach Aufwand.

  3. 03 Umsetzung und Betrieb: erst eine Linie, dann der Rest

    2-Wochen-Zyklen

    Wir binden die erste Linie an, bauen die Ansichten in Zwei-Wochen-Zyklen und hängen den Bildschirm dort auf, wo die Schicht vorbeigeht. Was niemand liest, streichen wir. Danach läuft das Dashboard an der Linie weiter – betrieben von uns oder von Ihrer IT.

Einordnung

Passt zu Ihnen, wenn …

  • die Stückzahlen der Schicht abends von Hand aus der SPS in eine Tabelle übertragen werden.
  • Ihre Instandhaltung von einer Störung erst erfährt, wenn die Maschine bereits steht.
  • MES, ERP und Maschine dieselbe Kennzahl liefern – mit drei verschiedenen Werten.
  • die Geschäftsführung montags drei Personen fragen muss, wie die Woche gelaufen ist.
Fragen

Häufige Fragen.

Weniger, als meist angenommen. Für eine erste Ansicht reichen drei Signale je Maschine: Laufzustand, Stückzähler und die aktuelle Störmeldung. Die liefert fast jede Steuerung – über OPC UA, das S7-Protokoll oder Modbus. Auftrags- und Solldaten kommen aus MES oder ERP dazu, sobald ein Schlüssel wie die Auftragsnummer beide Welten verbindet. Fehlt ein Signal, beginnen wir mit einer manuellen Eingabe am Terminal.

Ein Pilot mit einer Linie, zwei bis drei Quellen und einer Ansicht je Rolle ist ein überschaubares Festpreisprojekt; jede weitere Linie kostet weniger, weil Datenmodell und Ansichten wiederverwendet werden. Teurer wird es, wenn viele Quellen angebunden werden müssen, die Steuerungen kein offenes Protokoll wie OPC UA sprechen oder Sie viele verschiedene Ansichten brauchen. Konkrete Zahlen nennen wir nach dem Erstgespräch – vorher wären es nur Schätzungen.

Bei einer Steuerung mit OPC UA und Netzwerkzugang steht die erste Live-Ansicht oft innerhalb der ersten zwei Wochen der Umsetzung. Länger dauert es, wenn ältere Steuerungen erst ein Gateway brauchen, die IT den Zugang ins Maschinennetz freigeben muss oder MES-Daten zuerst bereinigt werden. Diese Punkte klären wir im Konzept, bevor die Umsetzung beginnt; Sie kennen Reihenfolge und Dauer vorher.

Ja. Die Ansichten laufen im Browser und passen sich der Bildschirmgröße an: großformatig auf dem Monitor in der Halle, kompakt auf dem Handy des Instandhalters, als Wochenübersicht am Schreibtisch der Geschäftsführung. Der Zugriff von außerhalb des Werks läuft über Ihr VPN oder über eine eigene Anmeldung mit Rollen und Rechten – wer nur den Laufzustand sehen soll, sieht auch nur den. Welche Ansicht auf welchem Gerät gebraucht wird, legen wir im Konzept fest.

Wir lesen, wir ersetzen nicht. Steuerungen binden wir über OPC UA, S7 oder Modbus an, MES und ERP über ihre Schnittstellen oder Datenbank-Sichten, Excel-Dateien und PDF-Berichte über einen Import, der Änderungen erkennt. Alles landet in einer eigenen Datenbasis mit gemeinsamem Zeitstempel und gemeinsamer Maschinennummer; Ihre Quellsysteme laufen unverändert weiter. Ändert sich später ein System, wird nur der eine Anschluss angepasst, nicht das Dashboard.
Fachartikel

Zum Nachlesen: Artikel zu diesem Thema.

Aus dem ralwo-Blog – Hintergrund, Rechenwege und Checklisten, jeweils mit Quellen.

Weitere Leistungen

Sichtbare Daten sind meist der erste Schritt.

Sobald die Datenbasis steht, liegen die nächsten Aufgaben nahe: Abläufe automatisieren, die heute auf diesen Zahlen aufsetzen, Anomalien mit KI erkennen oder die Anwendung entwickeln, die genau zu Ihrem Betrieb passt.

  • Individuelle Software­entwicklung nach Ihren Abläufen.

    Jedes Unternehmen arbeitet anders, und Standardsoftware bildet das selten vollständig ab. Wir entwickeln maßgeschneiderte Software, die zu Ihren Abläufen, Ihren Mitarbeitenden und Ihrer Systemlandschaft passt – verständlich zu bedienen und später erweiterbar.
    Mehr zur individuellen Softwareentwicklung
  • KI-Lösungen für Unter­nehmen: erklärbar, mit Quelle und Konfidenz.

    Sie möchten KI einsetzen und fragen sich, wo sie in Ihrem Betrieb sinnvoll ist? Wir sehen uns Ihre Prozesse an, benennen die Fälle, in denen KI hilft, und entwickeln eine Lösung, die jede Ausgabe mit Quelle und Konfidenz belegt.
    Mehr zu KI-Lösungen für Unternehmen
  • Prozess­automati­sierung für alles, was heute von Hand läuft.

    Viele Aufgaben werden täglich von Hand erledigt – das kostet Zeit und führt zu Fehlern. Mit Prozessautomatisierung laufen wiederkehrende Abläufe automatisch: Wir verbinden Ihre Systeme, vereinfachen Arbeitsabläufe und entlasten Ihr Team.
    Mehr zur Prozessautomatisierung

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